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Was wir nicht machen?

Aktualisiert: 12. Apr. 2023

Porzenttuning


Der Großteil der Chiptuner bearbeitet Kennfelder nach einer festen Prozentmethode,

diese Art der Programmierung ist auch als „Prozenttuning“ bekannt.


Dabei werden bestimmte Kennfelder, unabhängig von der Richtigkeit, einfach komplett selektiert und prozentual hochgesetzt. Dies führt zu einem verschlechterten Motorlauf, da dadurch die gesamte Harmonie des Motors zerstört wird. Zwar haben diese Fahrzeuge am Ende des Tages auch mehr Leistung, diese ist aber an klare Nachteile gebunden:


  • Das Verbrennungsgemisch stimmt nicht mehr

  • Der Motor muss dauerhaft das Gemisch nachregeln

  • Der Motorlauf ist unsauber

  • Die Leistungsentfaltung findet in Wellen statt

  • Es häufen sich Leistungseinbrüche

  • Durch die prozentuale Anpassung können Sicherheitsfunktionen versehentlich ausgehebelt werden

  • Die Partikelfilter können beschädigt werden

  • Motorkomponenten können die pauschale Mehrbelastung nicht aushalten

  • Das Gemisch kann zu Mager werden und den Motor zerstören

  • Die Funktionalität und Sicherheit des Motors sind nicht mehr gewährleistet



Datenbank-Tuning


Ein weiterer Teil der Tuningbranche beschränkt sich auf das Kopieren von Datenständen aus sehr fragwürdigen Datenbanken.



datenbank tuning ebay



Bei einer Durchschnittsgröße von 4 MB pro Softwarestand, befinden sich in 37 GB somit 9.250 verschiedene Softwarestände. Das entspricht einem Preis von 0,0075 € pro Softwarestand. Abgesehen davon, dass Datenstände nicht ohne Weiteres oder nicht ohne Nachteile kopiert werden können, sollte an diesem Punkt jedem klar sein, dass Datenbank-Tuning, nicht einmal das Wort „Tuning“ im Namen enthalten sollte.




Chiptuning Fileservice


Da viele Chiptuner von Chiptuning wenigstens so viel Ahnung haben, dass sie verstehen, dass sie eigentlich keine Ahnung haben und lieber die Finger von der Motorsoftware lassen sollten, haben sich in der Branche Firmen etabliert, die genau für diese Chiptuner die eigentliche „Kennfeldoptimierung“ durchführen.


Hier sendet der „Chiptuner“ den ausgelesenen Datenstand an einen Fileservice, der diesen dann bearbeitet. Diese „Chiptuner“ machen in etwa 90 % der Chiptuning-Anbieter in Deutschland aus und sind mit der Grund, wieso Chiptuning über die Jahre einen so schlechten Ruf etabliert hat.


Die bearbeitete Software kommt nicht selten aus dem Ausland. Oft kommt die Software von Firmen aus Ländern, wie Rumänien, Bulgarien oder Russland, denen es gleichgültiger nicht sein kann, ob der Kunde in Deutschland einen Motorschaden riskiert.


In so einem Fileservice kostet eine Stage 1 „Kennfeldoptimierung“ beispielsweise nur 1 Credit, sprich 75,00 €. Bei diesem Service sind selbst 350,00 € für eine „Kennfeldoptimierung“ vom Preis-Leistungs-Verhältnis eindeutig miserabel.



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